Körperfülle und Mangeldenken

Was hat die Körperfülle mit Mangeldenken zu tun? 

Das ist doch unlogisch oder nicht? Wenn mehr wiege als gut für mich ist, dann hat das doch damit zu tun, dass ich zu viel esse und nicht zu wenig, d.h. ich bin doch nicht im Mangel.

Das stimmt und es stimmt auch wieder nicht! 

Mangeldenken ist ganz fest in uns verankert, weil wir uns nicht gesehen, nicht wahrgenommen, nicht geliebt fühlen. Es ist ein sehr schmerzhaftes Gefühl, dass wir nur ungern wahrnehmen. Oft hängt der Mangel mit Glaubenssätzen, die wir im Laufe unseres Lebens erworben haben, zusammen.

“Wir wollen den Schmerz nicht fühlen und lenken uns ab. Wir holen uns die Fülle in Form von Essen, Alkohol, Arbeit, Zigaretten. Wir verkaufen uns diese Angewohnheiten als etwas Positives, als Belohnung und damit überdecken wir nur unsere Gefühle, die wir nicht wahrhaben wollen. Unseren innerlichen Mangel überdecken wir mit der Fülle an Lebensmitteln, die angeboten wird.

Irgendwann reagiert der Körper auf das “Zu viel” mit Übergewicht.

Am Anfang sind es vielleicht nur einige Kilo und die Hose kneift ein bisschen oder man kauft einfach eine neue Größe.

Mit der Zeit wird es immer mehr und mehr, bis man dann irgendwann die Augen nicht mehr davor verschließen kann,

weil man gesundheitliche Probleme hat oder sich ganz einfach nicht mehr wohlfühlt. 

Das Mangelgefühl verstärkt sich, denn mit Übergewicht ist man ja “noch” weniger liebenswert und der einzige Ausweg ist eine Diät. 

Wo führt das hin? Vom Mangel in den Mangel! Jetzt ist Verzicht angesagt und wenn es mir schlecht geht und ich traurig bin, darf ich noch nicht mal mehr die Schokolade essen. Und auf Schokolade verzichten, wo ich die doch so dringend brauche? Und überhaupt ist das ja alles viel zu wenig, was ich da essen darf. Bei der einen Diät muss ich auf Kohlenhydrate verzichten, bei der anderen Diät darf ich nicht zu viel Fett essen. Bei der nächsten muss ich Kalorien zählen, bei der anderen Pünktchen. Ich darf nicht gegen die Regeln verstoßen, denn dann bin ich schwach und undiszipliniert. Überhaupt der Zucker, ein Leben ohne Zucker ist doch kein Leben mehr. 

Mangel, Mangel, Mangel wohin man sieht. Gute Gefühle sind da Mangelware. Und damit ist seelischer und körperlicher Stress vorprogrammiert. 

Die Pfunde sollen schnellstmöglich verschwinden und danach möchte ich wieder mein altes Leben zurück und essen, was ich so dringend brauche. Damit ist dann der JoJo-Effekt vorprogrammiert.

Und wir haben verlernt, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzen, dass wir spüren, was brauchen wir jetzt gerade im Moment wirklich. Gefühle unterdrücken wir am allerliebsten, weil es oft weh tut sie zu spüren. Anstatt die Gefühle wirklich zu fühlen, stopfen wir uns lieber mit Essen voll. Leider ist das “Wohlgefühl” durch Essen nur von kurzer Dauer. 

Was lässt uns wirklich zum Essen greifen? Ist es HUNGER oder nur Langeweile, Entspannung, Belohnung, fehlende Zuwendung, Hunger nach Liebe?

So genau wissen wir das meistens nicht. Warum? Weil wir ohne nachzudenken zum Essen greifen, das hat ja bisher immer geholfen, wenn auch meistens nicht für einen längeren Zeitraum. Essen kann uns kurzzeitig ein gutes Gefühl geben, löst jedoch keine Probleme und ist schon gar kein Ersatz für Liebe und Zuwendung.

Wie stellst Du nun fest, was sich da gerade in Dir abspielt? Das Zauberwort ist ACHTSAMKEIT! Achtsam beobachten, was gerade in Dir vorgeht. Achtsam dafür werden, wann und warum Du isst. Achtsam Deine Gefühle sehen, wichtig nehmen und annehmen. Achtsam überlegen, was brauche ich jetzt, wie kann ich mir das geben, was ich brauche. Hilft es eine Freundin anzurufen, hilft es sich selbst mal in den Arm zu nehmen, ein schönes Musikstück zu hören, ein gutes Buch zu lesen, einen schönen Spaziergang zu machen?

Was bist Du Dir wert? Was ist Dir Dein Körper wert?

Was ist Dir Deine Gesundheit wert? Was ist Dir Dein Leben wert?

Die wirkliche Fülle steckt in Dir, kommt aus Dir heraus und Du kannst lernen sie wieder zu spüren.

Und das ist ein so wundervolles sattes Gefühl, ganz ohne Kalorien 😉 

Ich habe es echt satt …

Gabi Grosmann

Expertin für Leicht Sein

Ich habe es echt satt!

Es ist unglaublich, was da passiert und wie wir von der Lebensmittelindustrie und den Medien ohne Skrupel gesteuert werden. 

Wir leben in einem Paradoxon.

Über 800 Millionen Menschen hungern weltweit, über 2 Millionen Menschen sind mangelernährt, gleichzeitig ist jeder 3. Mensch zu dick und 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel werden jedes Jahr weggeworfen. Wie kann das sein?

Seit Erfindung der Kochkunst 

essen die Menschen doppelt so viel wie die Natur verlangt.

(Benjamin Franklin)

In unserer Wohlstandsgesellschaft wird alles dafür getan, dass die Menschen noch dicker werden. Die Lebensmittelindustrie ist der Meinung, dass jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist und selbst entscheidet, ob er ein Produkt kauft oder nicht. Allerdings wird durch manipulative Werbung alles dafür getan, dass die Produkte an den Mann bzw. an die Frau kommen. Ganz abgesehen von der Werbung, die für Kinderprodukte entwickelt wird. Der AOK Bundesverband beauftragte – gemeinsam mit der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (Dank) – die Universität Hamburg mit einer > Studie zur Lebensmittelwerbung< . Das Ergebnis wurde im März 2021 veröffentlicht. Kinder schauen pro Tag durchschnittlich 15 Werbespots und -anzeigen für ungesunde Lebensmittel in Fernsehen und Internet. Rund 92 Prozent dieser Werbung beziehen sich danach auf Süßigkeiten oder Fast Food. D. h. Adipositas wird bereits im Kindesalter angelegt. Keiner spricht darüber, dass Zucker süchtig macht! Es ist tragisch, dass in unserer Gesellschaft Zucker en vogue ist und als ganz normales Lebensmittel gilt. Die Zuckersucht wird nicht als eine solche erkannt und Betroffene stehen da. Und um es ganz klar zu sagen, Zuckerersatz und süße Alternativen bieten zwar weniger Kalorien und Abwechslung sind jedoch nicht immer gesünder.


Grund für den Status Quo sind die Marketingüberlegungen der Industrie: “Gezuckerte Produkte sind für Unternehmen etwa viermal so profitabel wie Obst und Gemüse. Auch deshalb fällt es den großen Unternehmen so schwer, sich von diesem Portfolio zu verabschieden.”, so der Foodwatch-Sprecher, Dario Sarmadi.


Und da gibt es ja auch noch Fertigprodukte, die uns schmackhaft gemacht werden. Ganz besonders schlau ist es, wenn ein Konzern ein Abnehmkonzept hat und dazu noch seine eigenen Produkte entwickelt. Abnehmen ohne zu verzichten nennt sich das dann und es wird uns vorgegaukelt, dass wir alles doch nur Produkte dieses Unternehmens kaufen müssen und dann endlich schlank werden. Kalorienzählen gibt es dort nicht, lediglich Punkte. Das hört sich doch viel angenehmer an. Das “New England Journal of Medicine“ veröffentlichte einen Artikel,  in dem es hieß, wenn wir auf diesem Kurs bleiben, werden am Ende des Jahrzehnts 75 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten fettleibig sein. In einem Interview mit dem Fokus spricht die CEO des besagten Konzerns davon, dass das eine große Verantwortung sei. Das finde ich auch! Es fällt mir nur schwer, das zu glauben, wenn ich den Umsatz von 1.378,1 Mill. weltweit sehe. Denn eins muss uns ja klar sein, der Industrie ist unsere Gesundheit egal. Hier steht der Profit an allererster Stelle.

Die Rolle der Medien

Zum einen wird adipösen Menschen vorgeworfen, sie seien selbst schuld an ihrem Übergewicht, nach dem Motto “Man muss ja nur weniger essen und sich mehr bewegen, dann bekommt man das auch in den Griff.” oder “Man muss halt diszipliniert sein, dann funktioniert das auch.” Und um das Ganze dann noch zu krönen, werden ständig neue Diäten veröffentlicht, die man ja nur befolgen muss und dann verschwindet das Übergewicht in Nullkommanix. Viele Menschen verzweifeln an Diäten und glauben, dass sie selbst schuld daran sind, wenn die Diät nicht hilft. Andere schaffen es doch auch, warum klappt es bei mir nicht. Wenn man z.B. in Facebook-Gruppen von den ganzen Erfolgen liest, dann fühlt man sich ganz schnell mies und bekommt das Gefühl, dass man ein Loser ist. Dabei scheitern 95 % aller Diäten, d.h. nur 5 % sind erfolgreich. Und diese 5 % begegnen uns dann überall.

Apropos Loser, da gibt es ja auch noch die Show “The Biggest Loser”, die uns vorgaukelt, dass es mit Disziplin ganz leicht ist Gewicht abzunehmen und derjenige, der am diszipliniertesten war, erhält dann auch noch 50.000 Euro. Was für ein Hohn und wie wird dort mit den Gefühlen von Menschen gespielt. Die Ergebnisse dieser Sendung sind in den meisten Fällen nicht nachhaltig, denn nach der Staffel sind die Teilnehmer wieder sich selbst überlassen. Für eine Studie des National Institutes of Health wurden die 14 Teilnehmer der achten Staffel von “The Biggest Loser” über sechs Jahre begleitet. Im Durchschnitt hatten die Teilnehmer  während der Show 58 Kilogramm verloren und später wieder 41 Kilogramm zugenommen. Hauptsache die Quoten und die Umsätze aus Werbeeinnahmen stimmen stimmen. Schließlich trägt doch jeder die Verantwortung für sich selbst.


Wichtig ist, Du hast keine Schuld!

Du bist nicht unfähig und undiszipliniert! Es war Dir vielleicht bisher nicht bewusst, wie dieses Spiel abläuft! Und ja, wir haben die Verantwortung für uns selbst. Diese Verantwortung können wir jedoch nur übernehmen, wenn wir erkennen, nach welchen Spielregeln wir spielen wollen. Ich habe auch lange Zeit gar nicht wahrnehmen wollen, dass ein Großteil von dem, was in den großen Supermärkten steht, gar nicht (über-)lebenswichtig ist sondern im besten Fall “nice to have”, im schlechtesten Fall meiner Gesundheit massiv schadet. Heute gehe ich durch den Supermarkt und empfinde eine große Freiheit dabei, wenn ich an den Regalen vorbei gehe und denke, dass brauchst Du nicht, dies brauchst Du nicht und jenes brauchst Du auch nicht. Das heißt nicht, dass ich das alles nicht mehr mag und nur noch gesund esse. Nein, nur wenn ich etwas “ungesundes” esse, dann sehr bewusst und mit dem Gefühl, dass ich es nicht brauche, nicht abhängig davon bin.

Doch was ist jetzt das Fazit, was kannst Du als Betroffene tun? Wie kommst Du aus dieser Schleife heraus? Wie kannst Du das erreichen? Nicht mit Verboten! Du kennst das, dass was verboten ist, ist besonders attraktiv! Für mich ist der Schlüssel zu allem die Achtsamkeit und mit der Achtsamkeit kommt das Bewusstsein. Fang doch mal an und lies genau, was auf der Zutatenliste steht, wenn Du einkaufen gehst. Oft steht Zucker an erster oder an zweiter Stelle. Wusstest Du z. B., dass in Fertig-Tomatensaucen oft sehr viel Zucker enthalten ist? Nimmst Du gehackte Tomaten und würzt selbst, dann wirst Du sehr wahrscheinlich keinen Zucker an die Sauce geben. Ja, ich weiß, es ist ein bisschen mühselig, wenn man anfangs die Zutatenliste studiert. Möglicherweise dauert der Einkauf erst mal ein bisschen länger, doch langfristig gesehen, lohnt es sich!

Wenn Du Dich mit Deinem Essen beschäftigst, bist Du nicht mehr Opfer der Lebensmittelindustrie.

Du entscheidest ganz bewusst, was auf Deinen Teller kommt und was nicht. Damit holst Du Dir ein großes Stück Freiheit zurück und nach und nach wirst Du auch an Gewicht verlieren. 

Du bist nicht alleine und wenn Du Unterstützung in einer Community suchst,

dann bist Du in meiner FB-Gruppe richtig:

Nach der Diät ist vor der Diät! Wie geht es weiter nach Low Carb, WW, Keto, Low Fat usw.

Nach der Diät ist vor der Diät! Wie geht es weiter nach Low Carb, WW, Keto, Low Fat usw.

GABI GROSMANN

Expertin für Leicht Sein

Diät erfolgreich beendet und nun geht es weiter, wie vorher. Endlich wieder all die Schlemmereien, auf die man so lange verzichtet hat. Wird schon gut gehen. Dieses Mal klappt es! Mission Wunschgewicht erfolgreich beendet. Ist das so?

Leider NEIN! Und warum nicht? Der Grund, warum es so schwer ist, das Gewicht nach einer Diät zu halten, ist biologisch bedingt. Der Mensch ist zwar sehr komplex und intelligent, in vielen Dingen ist er jedoch sehr einfach „gestrickt“ bzw. agiert, indem er „ohne Hirn“ seinen Urinstinkten folgt. Während einer Diät reagiert unser Körper. Er gibt nur sehr widerwillig seine Energiereserven frei und drosselt den Energieverbrauch. Er fällt in einen Sparmodus, der den Fettzellen weniger Fett entzieht. Das muss er tun, denn er hat Angst, dass wir verhungern. Diesen Sparmodus behält der Körper auch bei, wenn man nach einer Diät wieder anfängt, normal zu essen. Gerade in der ersten Zeit nach einer Diät benötigt der Körper wenig Energie und man nimmt schnell wieder zu. Je öfter man dem Körper eine Diät zumutet, desto schneller nimmt man danach wieder zu. Unser Körper will uns schützen. Er kennt ja unsere Absicht „Körpergewicht zu verlieren“, nicht. Und so reagiert er, wie das seit Jahrtausenden in ihm angelegt ist. Er schützt uns vor diesen (scheinbar immer wiederkehrenden) “Hungersnöten” und legt Energiereserven an.

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Auch das Unterbewusstsein spielt eine Rolle beim unerwünschten Jo-Jo-Effekt. Unbewusst gespeicherte Muster halten dich davon ab, dauerhaft abzunehmen, in deinem Traumkörper zu leben und dich rundum wohlzufühlen. Möglicherweise gibt es auch ein „Unterlimit“, dass wir im Unterbewusstsein abgespeichert haben. Das heißt, wir haben ein bestimmtes Gewicht abgespeichert und unser Unterbewusstsein wehrt sich darunter zu kommen bzw. zu bleiben. Wusstest Du, dass rund 80 Prozent der Übergewichtigen den sogenannten Jo-Jo-Effekt kennen und nach einer Diät wieder zunehmen?



In der „Zeit“ habe ich dazu einen sehr interessanten Bericht gefunden, der von einem Kandidaten der Fernsehsendung „The biggest Loser“ handelt.- Die Sendung ist darauf aufgebaut, dass der gewinnt, der in der vorgegebenen Zeit die meisten Kilos verliert. Keiner spricht jemals davon, wie es nach der Sendung weiter geht. „Aber die eigentliche Schwierigkeit – das verschweigen die Verantwortlichen der Sendung – ist nicht das Abnehmen, sondern das Körpergewicht nach einer Diät zu halten. Denn meist kehrt langsam aber fast unweigerlich ein Kilo nach dem anderen zurück.“ (Zitat aus dem Artikel). Erwähnt wird auch, dass im Forschungs- und Behandlungszentrum für Adipositas in Leipzig zu Ernährungsberatung, Verhaltens- und Bewegungstherapie geraten wir, damit die Patienten ihren Lebensstil nachhaltig verändern. Du bist also dem JoJo-Effekt nicht hilflos ausgeliefert. Du hast es in der Hand und kannst Dein Verhalten in Bezug auf Essen und Bewegung nach einer Diät entsprechend anpassen. Du hast die Möglichkeit, Dein Unterbewusstsein mit ins Boot zu holen. Und Du bist nicht allein. Viele Menschen haben diese Herausforderung und gemeinsam geht alles leichter. Unterstützung findest Du in meiner FB-Gruppe: “Hilfe, die Diät versagt!”. In dieser Gruppe soll es um Austausch und Unterstützung gehen. Es geht darum, die Verantwortung für sich und den Körper zu übernehmen und dadurch das mühsam erworbene Wunschgewicht erfolgreich und dauerhaft zu halten. Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

Hast du Fragen oder Gedanken zum Thema JoJo-Effekt? Dann schreib sie mir gerne in die Kommentare!


Mit Hypnose abnehmen- Rettung aus der größten Not?

Hypnose

Mit Hypnose abnehmen – Rettung in letzter Not?

Was ist, wenn nichts mehr hilft? Wenn Du schon viele erfolglose Diäten hinter Dich gebracht hast und der Jo-Jo-Effekt immer wieder zuschlägt? Wenn Du einfach nicht mehr weiter kommst? Ist die Hypnose der Lichtblick, die ultimative Möglichkeit, um alle Deine Probleme zu lösen? Die Wirkung von Hypnose ist wissenschaftlich erwiesen, und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. bei Adipositas, Raucherentwöhnung oder Schlafstörung. Erste Studien zeigen, dass die Erfolgsquote beim Abnehmen mit Hypnose durchschnittlich bei 74 Prozent liegt. Für eine Hypnose ist es nicht notwendig persönlich vor Ort zu sein, sie ist auch online wirksam.

Tatsächlich sind wir im tagtäglichen Leben öfter in Trance als wir glauben, wie z. B. beim Musik hören, Fernsehen oder wenn wir unseren Gedanken nachhängen. Es ist immer möglich aus dem hypnotischen Zustand auszusteigen, z.B. wenn eine unangenehme Situation auftaucht. Manchmal haben Klienten gar nicht das Gefühl in Trance zu sein, weil sie eine andere Vorstellung haben. Ein guter Hypnosetherapeut erkennt an bestimmten Körperreaktionen den Trancezustand. Vor der Hypnose steht immer eine Entscheidung und ein Commitment: “Ich entscheide mich, meine hinderlichen Glaubenssätze und mein Verhalten in Bezug auf Essen zu verändern und alles was notwendig ist zu tun, damit mein Traum, ein leichtes Leben zu führen, wahr wird.” Hypnose kann Dich wirkungsvoll unterstützen, weg von Heißhunger und schlechtem Gewissen, hin zu einem neuen Selbstbewusstsein und einem gesunden Essverhalten. Es genügt nicht, die Hypnosetherapie “mal zu versuchen” und zu glauben, dass die Therapie die Pfunde, wie von Geisterhand purzeln lässt. Neben dem Commitment ist das Wissen um eine gesunde Ernährungsweise wichtig. Welche Ernährung hat sich in Deinem Leben etabliert? Wo sind die Schwachpunkte? Wo isst Du mehr als Dir gut und kennst Du die Gründe dafür? Welchen Stellenwert hat Ernährung für Dich? Eine Wunschgewichtshypnose besteht immer aus einem ausführlichen Vorgespräch, bei dem auch das Ziel der Hypnose festgelegt wird. Erste Veränderungen sind oft schon nach einer Sitzung spürbar. Für nachhaltige anhaltende Ergebnisse ist es eine Serie von drei oder mehr Behandlungen notwendig. Das ist auch abhängig von den persönlichen Herausforderungen. Besonders effektiv sind Hypnose-Coachings in Verbindung mit einem Wunschgewichts-Coaching. Hier wird tiefer auf die Herausforderungen in Bezug auf die Ernährung eingegangen. Du lernst Deine persönliche Ernährung kennen und durch Achtsamkeit Dein Sättigungsgefühl zu spüren. Zusätzliche Unterstützung durch Meditation und Energieübungen sind sehr hilfreich für einen langfristigen Erfolg. Fazit: Die Hypnose ist eine große Hilfe, um Dich beim Abnehmen zu unterstützen. Sie kann jedoch auch keine Wunder bewirken. Deine Entscheidung, Dein absoluter Wille erfolgreich abzunehmen und offen zu sein für Veränderungen sind Deine stärkste Ressource auf dem Weg zum Wunschgewicht!

Hypnose

Das Prinzip der Hypnose ist es, die im Unterbewusstsein verankerten schlechten Verhaltensgewohnheiten und Glaubenssätzen mit positiven Suggestionen eine Verhaltensänderung zu erreichen. Das geschieht in einem Zustand von Trance. Eine Trance ist ähnlich wie Tagträume oder das Erleben zwischen Wachen und Schlafen.

Wenn Du mehr über die Wunschgewichtshypnose erfahren möchtest, dann hast Du die Möglichkeit ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch über Zoom mit mir zu führen.

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Mein Körper und ich, wir sind keine Freunde

Mein Körper und ich, wir sind keine Freunde

“Mein Körper und ich – Wir sind keine Freunde


Das habe ich zumindest jahrelang geglaubt. Als Kind hieß es, dass ich kräftig sei, steif und die Turnstunde war für mich der blanke Horror. Alle anderen schafften scheinbar alles mühelos. Ich schaffte es nicht am Barren eine gute Figur zu machen und hing an den Ringen gefühlt wie “ein nasser Sack”. Spaß machte mir der Schwimmunterricht, ich fühlte mich leicht und empfand dort keinen Druck. Meine Eltern haben aufgepasst, dass ich nicht zu viel esse und mich im Turn­- und Judoverein angemeldet. Ich habe das gehasst! Nirgends habe ich mich so angenommen gefühlt wie ich war, außer bei meinen Großeltern. Kein Wunder, dass ich mich selbst nicht angenommen habe und auf der Suche nach Anerkennung war.

Nach meiner Brustkrebs-OP fing ich mit Yoga an. Und siehe da, das war etwas was mir Spaß machte. Mit Yoga habe ich gelernt, dass mich nicht mit anderen zu vergleichen. Vor fünf Jahren hatte ich einen großen Zusammenbruch durch ein Burnout. Ich hatte die Wahl. Weiter zu machen wie bisher oder das aufzuarbeiten, was ich in der Vergangenheit über mich gedacht habe. Ich wollte wieder Leichtigkeit und Freiheit spüren und habe meine Glaubenssätze entrümpelt. Da war einiges, was ich in meinem Unterbewusstsein abgespeichert hatte. Ich begann zu begreifen, dass sich alles nur in meinem Kopf abgespielt hatte. Normales Hatha Yoga konnte ich damals nicht machen, Es war mir zu viel und zu fordernd. Ich lernte Yin Yoga kennen und lieben. Dadurch konnte ich meinen Körper viel besser kennenlernen. In den letzten 2 Jahren habe ich fast wie von alleine 12 kg abgenommen. Und ich halte mein Gewicht ohne Probleme. Ich liebe mich so wie ich bin und bin in Frieden mit mir selbst. Und das ist ein wunderschönes Gefühl!

Es gibt nicht das eine Rezept gegen Übergewicht,  jede von uns ist einzigartig und hat einen individuellen Hintergrund.

Viele Frauen mit Übergewicht nehmen sich und ihre Bedürfnisse nicht ernst. Sie sind weit davon entfernt ein positives Körper- und Selbstbild zu haben. Eine gesunde Verhaltensweise zu entwickeln ist ein ganz individueller Prozess, der von Frau zu Frau unterschiedlich ist. Dazu braucht es Motivation, positive Verstärkung und Ermutigung von außen und ein essentielles Verstehen wie Du Dich mit Deinem Übergewicht fühlst. Wenn Du Übergewicht hast, kämpfst Du im Außen, einmal mit Deiner Ernährung und mit Deiner körperlichen Fitness. Du glaubst viel tun zu müssen, um etwas zu erreichen. Was wäre, wenn es auch anders geht. Beim Yin Yoga geht es nicht nur um die Körperübungen sondern ganz stark auch um die mentale Ebene. Es verbessert die Selbstachtung und regt zur Selbstreflexion an: Wo stehe ich? Was ist mit meinem Körper los? Die richtig ausgewählten Asanas wirken gelenkschonend, dehnend und regen den Stoffwechsel an. Außerdem verbessern sie die Körperhaltung, was für schwere Menschen ungemein wichtig ist. Yoga richtet sie innerlich und äußerlich auf. Viele Teilnehmer sind erstaunt, was ihr Körper alles kann. Es ist mitnichten so, dass Übergewichtige weniger gelenkig sind als schlanke Menschen. Ganz im Gegenteil! Athletische Menschen haben oft stark verkürzte Muskeln. Übergewichtige dagegen sind oft recht gelenkig. Es stärkt das Selbstbewusstsein, wenn man die Asanas auch mit 90 Kilo gut hinbekommt. Dann kehrt die Lust auf Bewegung zurück – und die Selbstachtung steigt! Ich habe festgestellt, dass das „steife“ Kind von früher oft viel gelenkiger ist, als einige Altersgenossinnen. Ehrlich, diese Erkenntnis hat mir gut getan, obwohl man sich ja beim Yoga nicht vergleichen soll. Um das Wunschgewicht nachhaltig zu erreichen und langfristig zu erhalten, braucht es nicht nur Kalorienzählen und das Beschäftigen mit der Ernährung. Es braucht ein ganzheitliches Konzept, das Dich individuell mit Deinen Herausforderungen unterstützt und Deiner Individualität wahrnimmt. Davon bin ich fest überzeugt! Dich auf Deinem Weg zu begleiten ist für mich das größte Geschenk. Dein Erfolg ist mein Antrieb!


Das Ei des Kolumbus – Was hat das mit Deinem Wunschgewicht zu tun?

Das Ei des Kolumbus – Was hat das mit Deinem Wunschgewicht zu tun?

GABI GROSMANN

Expertin für Leicht Sein

Das “Ei des Kololumbus” und was das mit Übergewicht zu tun hat.

„Das Ei des Kolumbus“ ist eine Redensart und wir beschreiben hiermit eine verblüffend einfache Lösung für ein scheinbar unlösbares Problem. Dazu ist folgende Geschichte überliefert: Zu Ehren von Christoph Kolumbus wurde in seiner Heimat Spanien nach der Rückkehr seiner Entdeckungsreise ein großes Fest gefeiert. Wie das immer so ist, gab es nicht nur Menschen, die sich mit ihm und für ihn freuten sondern auch viele Neider. Diese Neider meinten, dass es ja gar nicht so schwer gewesen sei Amerika zu entdecken. Schließlich seien die Meere offen und jeder von ihnen hätte es genauso leicht entdecken können. Christoph Kolumbus war tief in seiner Seefahrerehre gekränkt und wollte das nicht so einfach stehen lassen. Er nahm ein gekochtes Ei und forderte die Anwesenden auf dieses Ei auf die Spitze zu stellen, so dass es nicht umfallen könne.

Mit großem Eifer machten sich die Männer daran und probierten es aus. Keiner brachte es fertig das Ei auf die Spitze zu stellen und man sah ratlose Gesichter. Alle waren sich einig, das war eine unlösbare Aufgabe und sie forderten nun Christoph Kolumbus auf es selbst zu versuchen. Kolumbus lächelte, nahm das Ei und setzte es mit einem leichten Schlag auf den Tisch, sodass es auf der eingedrückten Spitze stehenblieb. Die Anwesenden waren empört und protestierten, dass sie das ebenfalls gekonnt hätten! Worauf Kolumbus antwortete: »Meine Herren, wenn man weiß, wie es geht, ist alles ganz einfach. Der Unterschied ist, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!«

Was hat nun diese Geschichte mit Dir und Deiner Herausforderung „Wunschgewicht“ zu tun? Du weißt ganz genau, wie es geht, davon bin ich überzeugt. Du ernährst Dich genau nach Deinem Konzept, hältst Dich streng daran und versuchst so wenig wie möglich vom Konzept abzuweichen. Ich möchte Dir ein paar Fragen stellen, die Du Dir selbst beantworten kannst.


„Alles ist schwierig, bevor es leicht wird.“

(Sadi, persischer Dichter und Mystiker)


  • Stehst Du voll und ganz hinter Deinem Abnehmkonzept und bist Du zufrieden mit dem Ergebnis?

  • Wie oft hast Du schon versucht mit diesem oder anderen Konzepten abzunehmen?

  • Wie oft willst Du es noch versuchen und immer und immer wieder neu beginnen?

  • Wie stehst Du zu Dir und Deinem Körper?

  • Hast Du das Gefühl, dass Du Dich abquälst mit Deinem Konzept und nichts passiert?

  • Bist Du nahe daran aufzugeben und alles so zu lassen wie es ist?

  • Hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn Du Dich nicht an Dein Konzept hältst?

Machen Dich diese Fragen nachdenklich? Könnte es sein, dass Du noch nicht „Das Ei des Kolumbus“ gefunden hast?

Die Ernährung ist das eine. Ernährung ist wichtig und spielt es eine große Rolle, was Du isst und wie viel Du isst, gerade wenn Du abnehmen möchtest. Was bei den ganzen Ernährungskonzepten viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass Ernährung und das Erreichen des Wunschgewichts individuell ist.

„Bei mir funktioniert das nicht“: Standardisierte Ernährungsempfehlungen führen bei vielen Menschen einfach nicht zum gewünschten Erfolg. Woran das wohl liegt, dokumentiert nun eine Studie … mehr dazu erfährst Du hier:

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gesunde-ernaehrung-ist-individuell/

Es gibt jedoch noch viele weitere Faktoren, die Dich dabei unterstützen wirklich erfolgreich und nachhaltig abzunehmen.

Da ist einmal Dein Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein hat seine eigenen „Regeln“ und es steuert mehr, als uns lieb ist. In Deinem Unterbewusstsein ist alles abgespeichert, was Du in der Vergangenheit über Essen gelernt hast. Wenn Du nun eine Diät machst, dann versteht Dein Unterbewusstsein überhaupt nicht , was hier vor sich geht und es will Dich immer wieder in die alte Schiene bringen. Du kämpfst also immer gegen Dich selbst. Ein weiterer Punkt ist Deine Einstellung zu Dir selbst und zu Deinem Körper. Welche Einstellung hast Du zu Deinem Körper? Menschen mit schlechtem Körpergefühl stehen ihrem Körper extrem kritisch gegenüber und akzeptieren ihn kaum. Die positive, liebevolle Beziehung zum eigenen Körper wird in der frühen Kindheit aufgebaut und ist unabhängig von Faktoren wie Schönheit, Fitness, Gesundheit und Alter. Das Körpergefühl entwickelt sich in der Kindheit, aus erschreckenden und enttäuschenden Erfahrungen. Irgendwann einmal beginnt das Kind, sich mit anderen zu vergleichen. Erhielt es überwiegend positive Rückmeldungen, kann es sich größtenteils wertschätzen, ist das nicht so, dann ist das Selbstbild negativ.Ich hatte jahrelang ein ganz schlechtes Körpergefühl, weil ich als Kind immer als steif und ungelenk bezeichnet wurde. Seit ich Yin Yoga für mich entdeckt habe und gelernt habe meinen Körper zu spüren und anzunehmen, liebe ich meinen Körper bin im Dialog mit ihm. Meine eigene Erfahrung und mein persönlicher Erfolg haben mich gelehrt, dass „Das Ei des Kolumbus“ im Bezug auf das Erreichen des Wunschgewichts die richtige, individuelle Mischung aus Ernährung, Arbeit mit dem Unterbewusstsein und dem Wiederfinden des Körpergefühls besteht.