Ernährungsumstellung oder Diät – Was ist der Unterschied?

Man kann die Uhr danach stellen. Kaum hat das Jahr begonnen,  findest Du in jeder Frauenzeitschrift die verschiedensten Diäten. In Facebook überschlagen sich die Angebote von sogenannten Ernährungsexperten und alle bieten das ultimative Konzept zum Abnehmen an. Schnell soll es gehen, einfach soll es sein und natürlich nimmt man ohne Probleme viele Kilo ab. Es werden immer wieder neue Namen für Diäten entwickelt, Was heute in ist, ist morgen schon wieder out.

Diäten, Diäten, Diäten

In meiner Teenagerzeit, in den 70ern, war die Atkins-Diät, bei der man so viel wie möglich fett essen sollte, sehr modern. In den 80er Jahren wurde Fett als massiv gesundheitsschädigend verteufelt. Heute folgen Menschen der ketogenen Ernährung, die beispielsweise empfiehlt, den Kaffee mit Butter statt Milch zu trinken, um möglichst alle Kohlenhydrate zu vermeiden.
Dann gibt es noch sogenannte Pseudo-Diäten, die uns mehr Flexibilität versprechen, wie beispielsweise das Zählen von Punkten, Makronährstoffen oder Kalorien. Langfristig gesehen sind diese Konzepte genauso erfolglos, wie jede andere ordinäre Diät. Manche geben dem Kind einen anderen Namen und machen ein „ Lifestyle-Diät“ oder ein Wellness-Programm aus ihrem Angebot. Jedoch ändert auch das nichts daran, dass der Erfolg ausbleibt.
(Pseudo)-Diäten machen dick. Es ist Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Der gefürchtete JoJo-Effekt ist die Folge von Diäten. Eine Diät ist nie langfristig angelegt, sondern wird immer nur kurzfristig gesehen (man will ja auch mal wieder normal essen). So ist es vorprogrammiert, dass man immer wieder ab-und zunimmt. Hinzu kommt noch, dass das ständige Ab- und Zunehmen krank macht.  Herzinfarkt, Schlaganfall, Entzündungen, hohen Blutdruck und Insulinresistenz werden begünstigt. Eine Diät bedeutet für uns eine große Einschränkung. Wir essen anders als „normal“. Das Konzept schreibt uns vor, was, wann und wie viel wir essen sollen. Unsere individuellen und körpereigenen Bedürfnisse werden dabei nicht beachtet.  Wir haben ständig das Gefühl  zu versagen, weil es uns so schwer fällt, die Vorgaben des Konzeptes einzuhalten. Es motiviert uns nicht,  sondern zieht uns nur noch weiter runter. Wir sind von Selbstliebe weit entfernt und manche Frauen fangen an ihren Körper zu hassen.

Gesünder und nachhaltiger – eine Ernährungsumstellung

Die gesündere und nachhaltigere Alternative ist eine Ernährungsumstellung, die sich genau an Deinen Bedürfnissen orientiert und langfristig angelegt ist. Sie ist an Dein Leben angepasst und steigert Dein Wohlbefinden. Du fühlst Dich gesund und reduzierst Dein Körpergewicht in einem gesunden Zeitraum. Du lernst eine Ernährungsweise kennen, die satt macht, die den Körper mit den notwendigen Nährstoffen versorgt und die den Genuss beim Essen wieder in den Vordergrund stellt. Eine Umstellung der Ernährung bedeutet etwas anderes zu essen, oder auch, anders zu essen, nicht unbedingt, weniger zu essen. Es geht darum langsam, Schritt für Schritt etwas zu verändern und Dir nicht irgendwelche Lebensmittel aufzuzwingen, die Du gar nicht magst.

Eine Ernährungsumstellung, die unterstützt wird durch das Bewusstwerden der im Laufe der Jahre erlernten Glaubenssätze und –muster wird erfolgreich sein. Das Unterbewusstsein hat einen großen Einfluss auf das was du isst und wie Du es isst und darauf wie Du Dich siehst. Das ganze Programm läuft automatisch ab so wie das Autofahren. Und Du kämpfst immer mit diesem Automatismus. Sobald Du Dein Unterbewusstsein mit im Boot hast wird Dein Abnehmerfolg nicht mehr aufzuhalten sein.
Ist es nicht genau das, was Du willst?

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